Ars Moriendi oder die kunst des Lebens

Dokumentarfilm, 29 min., 2018

Qualifikation Auswahlverfahren Österreichischer Filmpreis

                     Kategorie "Bester Kurzfilm" 2019

 

Rosemarie Achenbach besitzt die Kraft, sich immer wieder zu befreien: Im zweiten Weltkrieg bei einem Bombardement verschüttet, überlebt sie. Als Pastorenehefrau den Zwängen einer patriarchalen Nachkriegsgesellschaft ausgesetzt, stellt sie ihr Leben auf die eigenen Füße, als ihr Mann verstirbt.

Sie setzt ihr Philosophiestudium fort und schreibt heute ihre Doktorarbeit. Der Tod ist das Thema, weil

„ich alt genug dafür bin“, sagt Rosemarie Achenbach. Sie ist 93 Jahre alt und lebt allein – jetzt endlich ein selbstbestimmtes und bewusstes Leben. 

„Ars Moriendi oder die Kunst des Lebens“ zeichnet das Porträt einer Frau und ist gleichzeitig das Porträt eines vergangenen Jahrhunderts.

Festivals & Screenings, u.a.

Diagonale 2018, Graz
VIS Vienna Shorts, 2018, Wien
Cinema Next, Junges Kino aus Österreich, 2018, Linz und Salzburg
Festival de Cine Independiente de la Ciudad de México, 2018 - Special Mention: Director
Ji.hlava IDFF, 2018, Jihlava, Tschechien
Österreichische Kurzfilmschau - Auftakt, mumok, 2018, Wien
Österreichische Kurzfilmschau, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration Äußeres und der Akademie des Österreichischen Films, 2019, Botschaften/ Kulturinstitute/ Generalkonsulate   

Stab

Buch: Kristina Schranz, Caroline Spreitzenbart


Regie: Kristina Schranz
Cinematographer: Caroline Spreitzenbart
Schnitt: Gaby Kull-Neujahr (bfs)
Ton: Kristina Schranz
Grafik: Ismaël Sanou
Producer: Marie Freund

Eine Produktion der HFF München 2018